Tag 94:
Schublade für Schublade

“Ich stelle mir nun deine Büchse der Pandora in der näheren Betrachtung als eine Kommode mit vielen Schubladen vor. Jede Schublade hat einen eigenen Schlüssel. Wenn du jetzt alle Schubladen auf einmal aufziehst, wird schon diese Tätigkeit schwierig, denn du musst ja zunächst mal alle Laden entriegeln. Aber würden trotzdem alle Schubladen aufgezogen sein, verlörest du sofort den Überblick, weil die Laden sich gegenseitig überdecken. Also wäre die richtige Taktik sicher, die Schubladen – deine Problemfelder – nacheinander zu sichten nach ihrem Inhalt und dann versuchen, Ordnung da rein zu bringen.“

Dies schrieb einer meiner Leser in einem Kommentar zu meinem Post „Meine Büchse der Pandora”. Er hat so recht. Ich finde diese Metapher wunderschön und sehr hilfreich. Danke dir dafür, Roger!

Genau mit diesem Problem sind Menschen konfrontiert, die mit Ungeduld an ihren Themen arbeiten und Veränderung sofort umsetzen wollen. Es ist so wichtig zu verstehen, dass es nicht gelingen wird, wenn man alle Schubladen zur gleichen Zeit herauszieht. Man kann nicht gleichzeitig alle seine Probleme in Liebe, Job, Wohnungssituation und sozialem Umfeld angehen. Die verschiedenen Themen blockieren sich gegenseitig und es entsteht Chaos. Man muss Schublade für Schublade aufräumen bzw. Knoten für Knoten aufdröseln und sich so Stück für Stück den Faden entlang vorarbeiten, sonst verknotet sich dieser nur noch mehr.

Wichtig ist auch, dass wir irgendwo anfangen, auch wenn wir zu Beginn mit dem Ausmaß der Unordnung komplett überfordert sind. Wir müssen uns einfach eine Sache herausgreifen, die wir angehen wollen. Am besten wählen wir dafür etwas, für das wir eine große Portion Motivation haben. Etwas, das uns nicht direkt überfordert, sondern greifbar ist. Etwas, das uns zeigt, dass wir in der Lage sind uns verändern zu können und nicht erneut unsere negativen Glaubenssätze befeuert. Das kann beispielsweise eine neue tägliche Routine sein wie 10 Minuten Meditation oder ein Spaziergang. Wir müssen uns erlauben zunächst kleine Schritte zu machen – mit dem Wissen, dass sie über die Zeit größer werden. Dass wir unsere Veränderungsmuskeln im Verlauf trainieren und dass sie Stück für Stück stärker werden. Dass sie uns weitertragen und ausdauernder machen. Und dass wir irgendwann mit unseren Blockaden Domino spielen.

Außerdem müssen wir zu unseren Baustellen stehen. Wir dürfen die Schubladen nicht verschließen – aus Angst, dass andere unsere Unordnung sehen könnten. Manchmal habe ich Phasen, in denen ich mich am liebsten aus allem herausziehen möchte. Ich agiere dann in einer „My home is my castle“-Mentalität und versuche alle Gemeinheiten des Lebens weit weg von mir zu schieben. Das Leben ist oft leichter, wenn man die Wunden, mit denen man in Kontakt kommt, selbst auswählt, statt sie durch die Interaktionen und Konflikte mit seiner Umwelt ganz plötzlich und unverhofft vor die Füße geworfen zu bekommen. Aber es funktioniert nicht, wenn wir uns immer aussuchen, auf was wir heute Lust haben. Dann umgeht der innere Schweinehund gewisse Bereiche und man bleibt auf manchen Aspekten blind. Anzuerkennen, dass jede Herausforderung, die unser Leben für uns bereit hält, eine Chance ist eine Wunde auszuheilen. Für diese Chance dankbar zu sein, statt sie immer wieder wegzuschieben und uns davon isolieren zu wollen. Dies zu verstehen und in seine eigene Weltsicht zu integrieren, ist ein großer Schritt nach vorn.

Das Problem steckt in einem selbst

Viele Menschen denken, dass sie ihre Probleme in Sachen Liebe mit dem Wechsel ihres Partners lösen können. Sicherlich gibt es besser und schlechter kompatible Paare und in gewissen Situationen ist eine Trennung der richtige Weg, damit beide ohne einander glücklich sein können. Es gibt jedoch auch Menschen, die von Beziehung zu Beziehung springen und immer wieder scheitern. Sie denken, dass sie nur lange genug suchen müssen, bis irgendwann der oder die „Richtige“ vor der Tür steht und dann auf einmal alles reibungslos funktioniert. Mit Verlaub. Aber das ist Augenwischerei.

Dieser Augenwischerei bin ich selbst viele Jahre anheim gefallen. Ich suchte und suchte und suchte. Probierte aus, knabberte an und spuckte wieder aus. Ich mäckelte an diesem und an jenem und nichts war mir gut genug. So lange, bis ich realisierte, dass meine Probleme in mir liegen und ich sie von Beziehung zu Beziehung mitschleppte. Zu erkennen, dass ich immer wieder mit Anlauf gegen die gleiche Wand sprang und meine Männergeschichten immer nach sehr ähnlichen Mustern abliefen, half mir zu verstehen, dass nicht die Männer das Problem waren. Sie waren austauschbar. Ob sie Paul, Hugo oder Christian hießen. Sie waren nur die Manifestation und Reflexion meiner eigenen inneren Konflikte.

Ich wünsche mir, dass noch mehr Suchende dies verstehen. Sodass sie aufhören im Außen nach Lösungen zu suchen und stattdessen anfangen in ihren eigenen Schubladen zu kramen. Ich wünsche mir, dass Menschen aufhören eine nach der anderen Person zu konsumieren, um ihre eigene Leere zu füllen oder ihre eigenen Probleme zu verdecken. Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen aus dem Autopilot-Modus heraustreten und anfangen sich und ihr Innenleben bewusst, mit Geduld und voller Interesse zu analysieren, anstatt andere Menschen in ihren Drama-Strudel mit hineinzuziehen. Was ich mich wirklich wünsche, ist dass Menschen auch in Liebesangelegenheiten ihre eigene Verantwortung erkennen.

Vielen ist leider überhaupt nicht bewusst, dass ihre (grenzüberschreitenden) Verhaltensweisen Symptome ihrer zugrundeliegenden Probleme und Traumata sind. Man kann Menschen, die vollends im Überlebensmodus sind, nicht sagen, dass bei ihnen etwas falsch läuft. Sie werden dafür kein offenes Ohr haben. Mehr noch, ihr Überlebensanteil wird sich mit aller Kraft gegen diese Sichtweisen wehren und sich die Welt so zusammenbasteln, dass es für sie passt. Ich habe selbst jahrelang in diesem Überlebensmodus gelebt. Ich weiß, wie blind man für die eigenen Probleme sein kann.

Es ist daher wichtig zu verstehen, dass das Erreichen dieser Erkenntnis ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu langfristiger Verhaltensänderung ist. Es ist die erste Schublade. Der erste große Knoten. Jeder, der Probleme hat, die er angehen und auflösen möchte, muss bewusst seine Scheuklappen abnehmen. Nicht nur einmal, sondern immer wieder. Er muss sich selbst erlauben alles zu hinterfragen und keinen Stein auf dem anderen zu lassen. Auch wenn dies Wahrheiten zu Tage bringt, die unangenehm sind oder das eigene Leben aus den Fugen geraten lassen. Nur so hat man die Chance ein neues und stabiles Fundament zu bauen. Sich selbst einmal komplett auseinanderzubauen und sich dann anhand einer neuen Bauanleitung für die Version 2.0 erneut zusammenzusetzen.

Ich wünsche allen, die entschlossen diesen Weg gehen, viel Glück, Spaß und Erfolg dabei. Allen, die sich noch in der Vorstufe befinden, wünsche ich eine erfolgreiche Bewusstwerdung.

Schaut nicht weg. Schaut hin. Und: Bald wird Frühling. Die perfekte Zeit für den Frühjahrsputz in deinem Inneren. 😉

 

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7 Gedanken zu „Tag 94:
Schublade für Schublade
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  1. Liebe Lena,
    Ich bin durch viel Recherche und googeln zum Thema Bindungsangst auf deinen Blog gestoßen und habe ihn seitdem mit sehr viel Interesse verfolgt. Gerade weil man eben doch zumeist von den betroffenen Partnern und nicht den Bindungsängstlern selbst liest. Ich selbst habe vor zwei Monaten schmerzlich erfahren müssen, wie es ist nach 5 Monaten gemeinsamer, heftiger Verliebtheit und teilweise auch Idealisierung ihrerseits (die mir auch damals für die kurze Zeit unseres kennenlernens schon komisch vorkam, aber ich war wohl auch einfach zu bedürftig nach langer Singlezeit.. Im Nachhinein gab es wohl auch einige Warnzeichen/ Sätze ihrerseits, die ich in meiner Verliebtheit aber wohl nicht sehen wollte) in innerhalb von 3 Wochen von einem Tag auf den anderen entwertet, passiv-aggressiv ignoriert zu werden (bzgl gemeinsamer Zeit, sexuell,etc) und gefühlt diesen Menschen nicht mehr zu kennen, der so schwankt zwischen Zuneigung und Kälte. Im Prinzip hat sie die gesamte „Palette“ des aktiven Bindungsvermeiders gezeigt, die man bei Frau Stahl, usw so findet. Sie hat es beendet, weil sie gemerkt hat,wie sehr sie mich verletzt hat. Fairer Zug. Wir hatten Tage später eine lange Aussprache, sie ist sich all ihrer Muster und ihrer Angst bewusst und sehr reflektiert und doch wird nach und nach klar, dass sie nichts daran ändern wird/will. Sie leidet selber sehr darunter und doch macht es mich im Nachhinein so unfassbar wütend, weil Sie genauso weiter macht wie bisher. Man ist dann halt doch Opfer (und ich kann und will mir nicht ansatzweise vorstellen, wie es ist damit leben zu „müssen“) und Täter zugleich. Da geht es ja nicht nur um ihr eigenes Glück, dem sie im Weg steht, sondern dass solche Menschen auch jede Menge verbrannte Erde hinterlassen. Ich würde mich durchaus als emotional gefestigten Menschen sehen und doch habe ich seitdem das Gefühl mich in einem ewigen Hamsterrad aus Fragen wie „Warum? Wie kann man einfach so weitermachen, als hätte es denn anderen/mich nie gegeben? War’s das einfach so?“ zu befinden. Jeden Morgen und Tag aufs Neue. Begleitet von immer wiederkehrenden Träumen und gelegentlichen Panikattacken. Ich habe seitdem keinen Kontakt mehr zu ihr,weil ich ihr auch keine zusätzlichen Schuldgefühle „aufladen“ will und versuche das für mich zu verarbeiten. Es ist diese Machtlosigkeit, das „Nicht-Verstehenkönnen“, wenn man diese Ängste selber nicht hat und letztendlich auch die Wut, dass viele – selbst bei Wissen ihres Problems – nichts dagegen tun wollen/können, aus Angst was dabei zu Tage treten könnte, dabei die tiefen Verletzungen des Partners aber ebenso billigend in Kauf nehmen. Ich finde es deshalb einfach bewundernswert, dass du all das in Angriff nehmen willst und hoffe,dass du es schaffst diese Angst eines Tages hinter dir zu lassen und hoffentlich viele weitere Menschen dazu animierst, dies auch zu tun! Für euer eigenes Glück und für all die potentiellen Partner, die davor „bewahrt“ bleiben.

    Gruß

    Mr.X

    1. Hallo Mr. X,

      habe grad deinen Text gelesen und möchte mich mal kurz dazu äußern.
      Ich war jahrelang mit einer Frau verheiratet, die eine diagnostizierte Persönlichkeitsstörung hat. Wie genau die bezeichnet werden kann, weiß ich bis heute nicht, es waren wohl auch Anteile von Borderline darin enthalten. Als Betroffener habe ich irgendwann gemerkt, das ich in Gefahr lief ” Co-abhängig” zu werden. Und zwar in dem Sinne, das ich Phasenweise gleiche Verhaltensmuster entwickelte. Verdrängen, Vertuschen, Schweigen etc. Der seelische Druck wurde im Laufe der Zeit immer größer. Diese Frau hat mich belogen und mehrmals betrogen und meine Eltern bestohlen, um Geld für ihre Schulden aufzutreiben.
      Eine Zeitlang wußte ich nicht mal, ob mein Sohn wirklich mein leiblicher war.
      Diese Befürchtung bewahrheitete sich letztlich nicht. Ich habe mich schlußendlich getrennt – trotz Kind – und es war richtig so. Bei allem Leid und Frust und vor allem Unverständnis hat es mir letztlich absolut geholfen, mir vor Augen zu führen, das es ihre Krankheit war, die sie so handeln ließ. Das war ganz sicher nicht einfach, weil ihre Handlungen manchmal regelrecht durchdacht und eiskalt durchgezogen wurden. Und trotzdem: Ihre Persönlichkeitsstörung hat sie so handeln lassen. Man wird zum Kreisläufer, wenn man versucht, als “Normal Denkender” diese Irrationalität zu begreifen. Man scheitert.
      So hart es klingen mag, hake es ab. Sei Froh, das du recht schnell auf den Boden der Tatsachen gekommen bist, schau nach vorn und versuche zu vermeiden, diese negative Erfahrung mit in eine folgende nächste Beziehung zu schleppen.

      Viel Glück dabei und Grüße – Roger

      1. Danke für deine Worte, Roger. Deine Geschichte ist da natürlich bei Weitem noch mal ein anderes Kaliber. Gut, wenn du das einigermaßen “heil” überstanden hast.. Bei mir wird es so langsam besser und ich lerne mich zu lösen, was mir doch auch oft schwer fällt,weil ich a) generell in vielen Dingen eher verkopft bin und b) Dinge eben rational erklärt haben will, wo man in diese Fall- wie du schon sagst – einfach scheitert.

    2. Lieber Mr. X,

      vielen Dank für deine Nachricht. Ich verstehe so gut, wie du empfindest. Denn so wie ich selbst gern aktiv aus Bindungen herauslaufe, habe ich mich auch oft genug in der passiven Rolle auf passiv Bindungsängstliche eingeladen. Dieses “Wie kann das sein, dass plötzlich alles anders ist? Gestern war doch alles noch gut.” kenne ich gut. Ich wünsche dir alles Gute, dass du dieses Kapitel hinter dir lassen kannst. Und denke daran: Manchmal suchen wir uns Bindungsängstliche, weil wir selbst Bindungsangst haben. Das will ich dir nicht unterstellen. Nur wenn du öfter an solche Frauen gerätst würde ich dir empfehlen das mal genauer anzuschauen.

      Liebe Grüße
      Lena

      1. Liebe Lena,

        danke auch für deine Nachricht. Insofern hat mir diese “Geschichte” etwas genutzt, um auch mal einen Blick auf meine eigenen Anteile zu werfen. Das habe ich die letzten Wochen zur Genüge getan, da ich generell ein sehr reflektierter Mensch bin und immer versuche an mir zu arbeiten. Sicherlich habe ich auch eine leichte Tendenz zur passiven Bindungsangst, dennoch waren meine bisherigen Beziehung alle langfristig und stabil und sind aus “alltäglichen” Gründen gescheitert. In diesem Fall war es auch einfach eine ungünstige Konstellation, da ich kurz nach unserem ersten mehrwöchigen, persönlichen Kontakt zunächst für einige Wochen ins Ausland musste. Dies hat ihr natürlich, durch die dadurch gegebene “eingebaute Distanz”, das Gefühle zeigen erleichtert. Ich war der zunächst “unnahbare” Partner, der ihr nicht gefährlich werden konnte.

  2. Die Ängste
    sich eingestanden
    in die Hände
    in den Mund
    genommen

    und tief
    im Innern
    öffnen sich
    verriegelte Türen
    und Fenster
    geben Einlass
    neuem Leben
    neuer Hoffnung
    dem Mut
    zu sich selbst
    (Margot Bickel)

    Hallo meine Liebe,

    zunächst mal ein großes Dankeschön für deinen liebevollen und gewissenhaften Umgang mit meinem Kopfsalat, den ich dir in deinen Blogs serviere. Ohne Dich wären diese Texte nicht möglich gewesen, denn du hast mich ja erst inspiriert mit deinen Analysen und Erkenntnissen. Ich habe es bis jetzt nicht geschafft, alle deine Blogs zu lesen, aber ich meine trotzdem festgestellt zu haben,
    das bei dir eine enorme Entwicklung stattgefunden hast. Ich denke, das du vielleicht selbst erstaunt oder fasziniert bist, wie deine Gedankenansätze sich verändert haben?
    Vielleicht kannst du dich erinnern, das ich mal folgendes geschrieben habe: „ Ich sehe die Stille und das Schweigen als wichtige Ergänzung zu deinen Ausführungen über das Miteinander, keinesfalls als Gegenpol oder gar Widerspruch.“ – Und weiter:“Neben der Begeisterung für deine wahren Worte und all dem Idealismus darin war ich auch etwas irritiert. Mir fehlte das Schweigen…“
    Du hast jetzt in deinem Blog meine damaligen Gedanken in die richtigen Worte gefasst, besser als ich es beim Schreiben konnte; das Schweigen stellvertretend für die Stille und Ruhe, die es braucht, komplexe Sachverhalte zu analysieren und zu bearbeiten. Es braucht einfach manchmal Abstand und Besinnung, um dann erfolgreich weiter gehen zu können auf seinem Weg. Du schreibst weiter von Beziehungs-Hopping als Augenwischerei – wie recht du damit hast! Wir Menschen brauchen Träume, auch in der Liebe. Wir dürfen ruhig in Fabelwelten schwelgen, solange wir die Realität nicht negieren. Es kann nicht erfolgreich sein, seine eigenen Wünsche und Gedanken dem Partner
    auf zu diktieren. Was für eine Mißachtung des Individuums ist das denn? Wenn wir in Urlaub sind, erleben wir immer folgendes: Da sitzen Pärchen am Tisch, die sich selbst dann, wenn sie Zeit haben, anschweigen. Die schauen sich noch nicht mal an, sondern starren betreten in der Gegend herum und warten innerlich händeringend auf den nächsten Gang, damit sie den Mund mit Nahrung vollstopfen können, anstatt mit Worten. Merke: das eine frißt man in sich rein, damit das andere nicht raus muss! Ist es ein Vorurteil, wenn ich dann schlußfolgere:“ diese Menschen denken genauso wenig über sich selbst nach, wie über ihren Partner und ihre Beziehung!“ – nun, wir werden nicht ergründen, wie viele das schlicht nicht wollen und wie viele einfach nicht können.
    Kannst du dich noch an den „Junkievergleich“ von mir erinnern? Den würde ich vielleicht noch mal allgemein heranziehen wollen für folgende Gedanken: Je mehr du selbst in der Lage bist ein meist unbewußt erlerntes Fehlverhalten aufzudecken und zu bearbeiten, desto größer ist wohl die Chance, es erfolgreich wieder loszuwerden; aber bei aller Selbstreflektion braucht es meiner Meinung nach auch das starke Fundament einer objektiven Beurteilung und Hilfe von außen, denn die jahrelange schlechte Konditionierung will sich sicher immer wieder mal Bahn schlagen, auch wenn man es vielleicht schon besser weiß…,es liegt einfach in unserer Natur:“wir tun es dennoch“.

    Sei lieb gedrückt – Dein Roger

    1. Lieber Roger,

      dem Kommentar kann ich gar nichts hinzufügen. Ich mag es so sehr wie du meine Gedanken weiterdenkst. Daher antworte ich einfach nur mit einem leisen “Danke”!

      Fühl dich umarmt.
      Lena

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